#whomademywrap – Teil 3: Unsere Schneiderei

Im dritten Teil unserer #whomademywrap Reihe stellen wir Euch unsere Schneiderei vor. Im Betrieb von Daniel Penic werden all unsere Babytragetücher fertig genäht.

Wie bist du bzw. Deine Familie zu Schneiderei-Unternehmern geworden?

Im Jahr 1987 wurde mein Vater Teilhaber eines Betriebes bei einem Freund, den er später dann komplett übernahm. Gemeinsam mit meiner Mutter führte er das Familienunternehmen, das auch einen Betrieb in Kroatien beinhaltet. Ich lebte mit meiner Familie in Kroatien, bin aber viel zwischen Kroatien und Deutschland gependelt. 2014 bin ich dann mit meiner Familie nach Deutschland gezogen und leite von hier aus beide Unternehmen.

Wieviele Mitarbeiter stehen bei euch in Lohn und Brot?

In Deutschland sind wir 15 Näherinnen und in Kroatien 100 Mitarbeiter.

Gibt es im Hinblick auf die beiden Produktionsstandorte grundsätzliche Unterschiede?

Für Firmen, die in Kroatien produzieren lassen, steht meist der Preis im Vordergrund. In Deutschland produzierte Waren werben dagegen mit dem Slogan ‚Made in Germany‘. Hierbei wird insbesondere auf Nachhaltigkeit, Bio-Standards und kurze Transportwege Wert gelegt.

Hattest du als Kind einen Traumberuf?

Da fällt mir tatsächlich eine lustige Geschichte ein … in der Grundschule schrieb ich in ein Freundebuch eines Klassenkameraden, dass ich ‚Chef' werden will. Meine Mama sagte dazu, „das ist doch kein Beruf.“ Und ich entgegnete: "Wieso? Der Papa macht’s doch auch!“

Ich bin also schon als kleiner Junge damit aufgewachsen, dass Unternehmertum und Textilgewerbe in der Familie eine große Rolle spielten.

Frage an die im Büro herumstreunenden Kinder: wollt ihr das später auch einmal übernehmen?

Tochter antwortet sofort: Ja, ich will. 

Meinst du das wird dir auch Spaß machen?

Tochter: Ja, auf jeden Fall.

Daniel: Die Kinder sollen jetzt zu erstmal schauen, dass sie die Schule fertig machen und danach werden wir sehen.