Baby Fotoshooting

Im Gespräch mit Carina von Minimomente: Über die Arbeit als Fotografin für Neugeborene

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Deshalb war es uns auf der Suche nach einer geeigneten Fotografin wichtig, jemanden zu finden, der nicht nur gut mit Babys umgehen kann, sondern vor allem auch ein Auge für Details hat. Und da war sie: Carina von Mini-Momente Karlsruhe.
Wir haben während eines Foto-Shootings die Gunst der Stunde genutzt und Carina zu ihrer Arbeit als Fotografin befragt.

Du hast zunächst studiert und Dich erst vor drei Jahren als Fotografin selbstständig gemacht. Wie kamst Du zur Fotographie? 

Ein klein wenig habe ich die Liebe zur Fotografie wohl schon in die Wiege gelegt bekommen, da mein Vater und auch mein Großvater beide große Hobbyfotografen sind. Mit 14 habe ich meine erste digitale Kompaktkamera bekommen, die ich von da an immer dabeihatte. Das Fotografieren war für mich eine tolle Art, meine Sicht auf die Dinge einzufangen und mich auszudrücken. Trotzdem wäre ich nie auf die Idee gekommen, diese Leidenschaft zum Beruf zu machen. Durch Zufall habe ich dann während meines Studiums für Übersetzungswissenschaften eine Fotografin kennengelernt, die jemanden für Neugeborenenfotografie auf der Entbindungsstation suchte. Und so bin ich das erste Mal mit meinem Traumberuf in Kontakt gekommen. Ziemlich schnell habe ich dann entschieden, meinen Master abzubrechen und stattdessen einen Lehrgang für professionelle Fotografie zu machen und mich komplett auf das Fotografieren, besonders von Neugeborenen, zu fokussieren. Und so fing alles an…

Welche Motive fotografierst Du persönlich am liebsten?

Tatsächlich kann man sagen, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht habe, da ich auch in meiner Freizeit am liebsten Kinder fotografiere. Am schönsten finde ich es, wenn sie ganz mit sich selbst beschäftig sind und gar nicht merken, dass jemand mit der Kamera da ist. Aber ich liebe es auch allein mit meiner Kamera durch eine Stadt zu laufen und mich einfach treiben zu lassen.   Das habe ich besonders während meiner Zeit in Paris genossen…

Auf Deiner Webseite erzählst Du, dass Du bereits als AuPair im Ausland warst und Deine Kamera Dich immer begleitete. Was war dort Dein schönstes Erlebnis (welches Du ggf. sogar in Fotos festhalten konntest?)

Puh, das ist eine schwierige Frage, denn davon gab es tatsächlich viele.
Ich habe beeindruckende Landschaften fotografiert, wie den Grand Canyon oder die Niagara Fälle. Aber auch tolle Städte wie New York und Paris. Ich glaube aber tatsächlich mein schönstes Erlebnis war in New Orleans, da mir dort nicht nur die Stadt gefallen hat, sondern auch die Leute so unglaublich sympathisch waren und eine super Stimmung auf den Straßen herrschte. Überall wurde Jazz gespielt und einmal hat mich sogar ein netter alter Herr einfach geschnappt und mit mir zur Musik getanzt, mitten auf der Straße. Das werde ich nie vergessen 😊.

Was magst Du an Deiner Arbeit am meisten? Und: Gibt es einen Aspekt, den Du weniger schätzt?

Am schönsten finde ich an meinem Beruf, dass ich so viele Dinge, die ich liebe, vereinen kann. Ganz vorne natürlich die Fotografie und das Arbeiten mit Kindern. Außerdem genieße ich es, immer wieder nette Menschen kennenlernen zu dürfen und mit natürlichen Accessoires meinen ganz eigenen Stil zu verwirklichen.

Den unternehmerischen Teil der Selbstständigkeit mag ich dagegen eher weniger. Rechnungen schreiben, Buchhaltung, Steuererklärung etc. Aber das gehört eben auch dazu.

 

Was sind Deine Tipps für ein entspanntes Neugeborenen Fotoshooting?

Nichts erzwingen und ganz nach dem Baby richten! Außerdem ist es mir sehr wichtig, dass sich die frischgebackenen Eltern bei mir wohl und gut aufgehoben fühlen. Denn wenn Mama und Papa entspannt sind, dann überträgt sich das meistens auch aufs Baby 😉.