Gestresst, erschöpft und überfordert? 10 Tipps für Mamas

Gestresst, erschöpft und überfordert? 10 Tipps für Mamas

Gestresst, erschöpft und überfordert? 10 Tipps für Mamas

Mama sein ist eine der schönsten und wahnsinnig bereichernde Herausforderung im Leben. So wundervoll die Zeit mit so einem kleinen Geschöpf auch ist, so anstrengend können die ersten Lebensjahre sein. Jede Mama kennt es, wenn man nachts mehrfach aus dem Tiefschlaf geweckt wird, keine freie Minute mehr für sich selbst hat und den Wald vor lauter Bäumen (oder Aufgaben) nicht mehr sieht. Daher ist es ganz normal, dass sich manche Mamas überfordert und ständig gestresst fühlen.

So unterschiedlich Mamas und deren Lebenssituationen sind, so unterschiedlich sind auch die Auswirkungen. Doch eins haben dauerhafter Stress und Anspannung gemeinsam: Sie schaden auf Dauer nicht nur uns, sondern auch unserem Umfeld.

Ignorierst Du dann noch die ersten körperlichen Anzeichen als Reaktion auf den Stress, kann sich dies sogar negativ auf Deine Gesundheit auswirken. Gerade Mamas versuchen, „auf Teufel komm raus“, alles in einen Hut zu bekommen und vergessen oftmals sich selbst dabei. Gerade auch, weil in der heutigen, modernen Zeit Mamas einfach viel mehr als nur Hausfrau und Mutter sind, viel mehr Mütter zurück in den Beruf gehen und in allen Bereichen erfolgreich sein wollen. Nicht nur unser Körper leidet unter Stress, sondern auch unsere Seele.

Mit diesem Thema hat sich Bloggerin Frauke von „ekulele“ in ihrem Blog ausführlich beschäftigt. Wir wollen Dir in diesem Artikel Fraukes Tipps als Übersicht zusammenfassen.

Folgende Tipps kannst du als Mama zur Stressreduktion nutzen:

  1. Auszeiten & Entspannung: Das A und O sind Auszeiten und Entspannung, um neuen Kraft zu tanken und ein Gegenpol zum Stress zu schaffen. Diese kannst Du ganz nach deinen Vorlieben und Bedürfnissen gestalten. Eine Runde alleine laufen gehen, Klavier spielen, eine Badewanne am Abend mit Buch und Ruhe, Kaffee-Date mit Freunden – Tue einfach, was Dir gut tut!
  2. Unterstützung: Ob Familie, Babysitter oder Haushaltshilfe – Frag und fordere bei Bedarf Hilfe und Unterstützung an. Oftmals fällt es Mamas schwer, sich einzugestehen, dass Hilfe benötigt wird. Es ist jedoch absolut keine Schwäche sich einzugestehen, dass man es ganz ohne Unterstützung nicht mehr schafft.
  3. Sport: Sport klingt vielleicht im ersten Moment nicht gleich nach Entspannung. Aber Sport ist ein sehr gutes Mittel, um Gefühlen ein Ventil zu bieten, Frust und Stress rauszulassen und sich nach erfolgreicher Sporteinheit stolz auf die Schulter klopfen zu können.
  4.  Soziale Kontakte: Viele Mamas sind einsam. Ja, das ist wirklich so. Vor allem nach der Geburt des ersten Kindes fühlen sich viele Frauen alleine, vielleicht sogar sozial ein Stück weit isoliert. Austausch ist jedoch unheimlich wichtig, auch um seine Sorgen mit anderen Menschen teilen zu können, sich gegenseitig zuzuhören und vielleicht sogar zu unterstützen.
  5. Schlaf: Das, wovon wir Mamas eigentlich permanent zu wenig bekommen ist sehr wichtig, um neue Kraft zu tanken. Es sagt sich leicht, aber versuch den Haushalt auch mal links liegen zu lassen und nicht erst gegen Mitternacht schlafen zu gehen. Leg Dich mit den Kleinen zum Mittagsschlaf hin oder gönn Dir mal ganz bewusst einen Babysitter um aus-, oder auch durchzuschlafen.
  6. Planung ist das A und O: Gute Planung und To-Do Listen können dabei helfen den Familienalltag besser zu organisieren. Plane beispielsweise Deinen Wocheneinkauf anhand eines Speiseplans Aber auch hier ist Vorsicht geboten:  Nicht für alle ist ein durchgeplanter Alltag eine gute Option um Stress zu reduzieren. Einige Mamas empfinden durch die zusätzliche Planung noch mehr Stress. Auch hier lautet die Regel: Schau was Dir gut tut!
  7.  Die richtigen Nährstoffe: Besonders die Vitamine B1, B6 und B12 sind an der Funktion, der Regeneration und dem Wachstum von Nerven beteiligt. Ist man mit ausreichend B Vitaminen (und natürlich allen anderen auch) versorgt, ist die nervliche Belastung generell wesentlich entspannter, man kann sich besser konzentrieren, ist besser gelaunt und hat seltener Stimmungstiefs. Auch Mineralstoffe spielen eine große Rolle im Kampf gegen Stress. Besonders Magnesium, denn es ist wichtig für die Nerven, das Gehirn und einen anabolen Stoffwechsel. Zudem hat Magnesium stressmindernde Wirkung! Hierbei ist es jedoch wichtig, dass Du Dich kompetent beraten lasst und hochdosierte Präparate einnehmt. Produkte aus der Drogerie reichen in den meisten Fällen nicht aus.
  8. Ausgewogene Ernährung: In stressigen Zeiten greift man häufig zu Schokolade und anderen Süßigkeiten. Für einen kurzen Moment fühlt man sich gut und vielleicht auch energiegeladener. ABER: Leidet man unter Stress, leidet darunter nämlich häufig der Stoffwechsel. Zucker und Weißmehlprodukte verstärken einen aus dem Lot geratenen Stoffwechsel. Deswegen ist es sehr wichtig in stressigen Zeiten besonders gesund und ausgewogen zu essen. Es gibt einige Lebensmittel, die ganz besonders gut für unser Nervensystem sind. Dazu gehören beispielsweise Paranüsse, Süßkartoffeln und Kakao. Deinen Kaffee-Konsum solltest du jedoch in Maßen halten! Er macht uns wach, aber er führt auch dazu, dass unser Cortisol-Spiegel (Cortisol = Stresshormon) für bis zu 18 Stunden erhöht ist.
  9. Pflanzliche Arzneien: Es gibt einige pflanzliche Mittel (beispielsweise Yamswurzel), die in stressigen Zeiten helfen können. Lass Dich am besten in einer Apotheke, oder auch von einem Arzt beraten.
  10. Ärztlicher Rat: Manchmal spielen die Hormone verrückt und sorgen dafür das wir ausgelaugt, müde, nervös, gereizt, erschöpft oder, oder sind. Es kann sich wirklich lohnen, alles einmal beim Arzt durchchecken zu lassen.Wenn Du am Ende einfach nicht mehr weiter weiß, suche Ärztliche bzw. therapeutische Hilfe auf. Das ist auf keinen Fall peinlich oder schwach, sondern mutig und wichtig. Für Deine Familie und vor allem für Dich.

Nähere Infos zu diesem Thema und rund um das Mama-Dasein findest Du auf Fraukes Blog „ekulele“:

https://www.ekulele.de/gestresst-erschoepft-und-ueberfordert-15-tipps-fuer-mamas/